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Bereits zum zweiten Mal in Folge starteten wir dieses Wochenende beim Rahmenprogramm der ADAC Pfalz- Westrich- Rallye im Herzen unserer Heimatstadt St. Wendel! Bei frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt vertraten ganze vier Starter (Carsten Daube, Kevin Kleer, Helmut Salm und Mathias Mohr) unser Chaosteam mit ihren Fahrzeugen.
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Leider forderte die materialmordende Rundstrecke unsere für andere Einsatzzwecke gebauten Rennfahrzeuge doch stärker als befürchtet und so fielen wir leider nach und nach mit den unterschiedlichsten Defekten aus! So muss das wohl auch sein wenn man einen 100 Meter Sprinter wie Usain Bolt auf die Marathondistanz von 42km los schickt! Zwar sind beides reine Laufdisziplinen, doch die Anforderungen so unterschiedlich dass man auf dem ungewohnten Terrain keine Topleistungen erbringen kann. Nichts desto trotz hat es allen Teilnehmern sichtlich Spaß gemacht, auch oder gerade weil die ersten Schadenanalysen im Anschluß zur Rallye meist nur geringe Schäden hervorbrachten und so dem Start in Chambley Ende März wohl nichts entgegen stehen dürfte. Die entspannte Atmosphäre eines solchen Events und die Fannähe mit den vielen interessanten und aufmunternden Gesprächen sind einfach Balsam für die Rennfahrerseele.
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Erstaunlich einig waren sich scheinbar die Zuschauer über das Bild der Rallye, denn den Einheitsbrei vermochten sie bis auf wenige Ausnahmen wie folgt beschreiben: Kein Sound, keine Optik ... keine Stimmung! Zwar waren selbst wir überrascht darüber wie agil & schnell sich mittlerweile selbst Fronttriebler um 180 Grad Kurven dirigieren lassen, doch Autos vom Schlage eines heckgetriebenen BMW 3er, Opel Kadett C oder im allgemeinen hoch drehenden Saugmotoren kann diese knallende und sprotzelnde Turbogeneration laut einstimmiger Meinung der Besucher nie das Wasser reichen! Umso mehr freuen wir uns im Gegenzug darüber dass sich die Zuschauer am Rahmenprogramm und unseren Fahrzeugen begeisterten, ja sogar für viele das eigentliche Highlight darstellte! Die älteren Semestern erzählten mit strahlenden Augen von den Autos ihrer Kindheit, Erinnerungen schwappten hoch und aufmunternde Schulterklopfer sowie nach oben gereckte Daumen wurden an unser Team verteilt.
In diesem Sinne: Hoch leben die Young und Oldtimer mit ihren Ecken, Kanten... und auch ihren Macken!