Schock für alle NAVC Sportfahrer

 

Dieter Reimann legt sein Amt als Vizepräsident beim NAVC nieder!

Für alle die nicht bei Facebook angemeldet sind, hier der Wortlaut bzw. seine Begründung (Zitat):

 

 

 

Liebe Motorsportfreunde, lieber Deutscher NAVC,

nachdem ich bereits Mitte Februar meine Amt zur Verfügung gestellt habe, einige Details der Gründe nun auch die Runde in den digitalen Kanälen machen und sich bis Heute von offizieller Seite niemand dazu berufen fühlt, dies in irgend einer Form zu kommunizieren, schreibe ich selbst ein paar Zeilen dazu.

Ich bin als aktiver Motorsportler zum Präsidium des Deutschen NAVC gekommen.
Über die Zusammenarbeit mit der Sportabteilung bei der Erstellung der Clubnachrichten, stellte sich irgendwann die Frage zur aktiven Mitarbeit im Präsidium des Deutschen NAVC.

Aus meiner Sicht war der Schritt richtig, da der immer wieder gern mit den Worten angepriesene „ewig jung gebliebene Deutsche NAVC“, der übrigens dieses Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, keineswegs so jung und dynamisch daher kommt, wie es einige Verantwortliche nach außen hin mit Überzeugung vertreten.

Als aktiver Motorsportler habe ich mich dafür interessiert, wie das Konstrukt DAM-Motorsport mit seinen Gremien im Deutschen NAVC funktioniert, bzw. wie und wo niedergeschrieben ist, wozu die einzelnen Gremien/Organe berechtigt sind oder auch nicht.
Aus meiner Sicht als aktiver Motorsportler, besteht ein berechtigtes Interesse daran, sich sicher sein zu können, dass sich ausnahmslos ALLE an vorgegebene Richtlinien, Vorschriften und Regelwerke halten. Erwartet wird das von mir als Sportfahrer ebenso. Was soll ich sagen. Es war ein Fehler sich dafür zu interessieren.

Eine leider unschöne Entwicklung zu diesem Thema hat mich letztendlich zu meiner Entscheidung gebracht, das Amt im Präsidium nicht weiter begleiten zu können. Die Enttäuschung gegenüber den Verantwortlichen ist groß. Zu groß um dem Trott, der uns seit Jahren von der DAM bzw. ASK vehement vorgesetzt wird, weder nachzulaufen, nachzureden oder schweigend hinzunehmen. Ob Recht oder Unrecht überlasse ich an dieser Stelle jedem Einzelnen. Ich bin davon überzeugt, man hätte Dinge anders lösen können und müssen.
Totschweigen hat bisher noch niemanden wirklich weiter gebracht. Sollte doch einmal etwas falsch laufen, hilft es wenig, die Situation damit zu rechtfertigen, „dass das bei uns schon immer oder seit 40 Jahren so gehandhabt wird“. Das gilt auch hier wieder für ALLE Beteiligten.

Oder wie war es neulich so schön geschrieben.
Wer glaubt, dass Schweigen Probleme löst, hält sich auch die Augen zu, um unsichtbar zu werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Reimann

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