Neuer Veranstalter, alte Probleme

 

Da wir aufgrund der teaminternen „Notbesetzung" das sportliche Geschehen relativ schnell durchgesprochen haben, bleibt in diesen Zeilen mehr Luft für eine sportpolitische Nachschau der Veranstaltung.

Die erstmalig vom Rennsportteam durchgeführte Bergprüfung Geislohe wurde von vielen Fahrern leider nicht im gewünschten Umfang angenommen, die Gründe hierfür sind ebenso vielfältig wie mitunter nachvollziehbar. Auch wir waren durch die Hochzeit eines dem Team nahestehenden Fahrerkollegen (-an dieser Stelle nochmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an Andre & Karina Wiebe) wie oben bereits erwähnt nur mit einem Minimalaufgebot vor Ort. Den übrigen durch Abwesenheit glänzenden Meisterschaftsteilnehmern war meinen Ohren nach entweder die Anreise zu weit, der Aufwand entsprechend für einen Tag zu groß, man befand bzw. befindet sich in den verdienten Sommerferien, hat alle Hände voll im und ums eigene Heim zu werkeln, besucht betrieblich geforderte Fortbildungskurse, oder, oder, oder! Egal welchen Grund es auch immer gibt oder gab, man muss sicherlich festhalten dass es für den Veranstalter stets mehr als schade ist wenn ihre Arbeit im Vorfeld und an der Veranstaltung selbst durch Starterzahlen nicht zu 100% honoriert wird. Denn eines muss man definitiv sagen:

Die (von mir erstmals befahrene) Strecke hat es trotz ihres relativ kurzen Layouts durchaus in sich! Die ca. 1.300 Meter bieten Mutpassagen, 180 Grad Kehren, Bremsschikanen, und, und, und! Somit mangelt es an Nichts von dem was sich der „typische Bergfahrer" so wünscht!

Die im Vorfeld geäußerten Bedenken dass die mittlerweile überwiegend im Slalomsport aktiven Veranstalter den Berg durch unnötig viele Pylonen zwangskastrieren, zerschlug sich Gott sei dank bereits kurz nach der Ankunft.

Woran hat es also gelegen? Die Analyse sollte wenn überhaupt nur der veranstaltende Club durchführen, die oben genannten Punkte mögen hierzu vielleicht erste Anhaltspunkte geben. Übergreifend muss man natürlich festhalten, dass sich der wilde „Südwesten" über Jahre hinweg eine Wohlfühlsituation geschaffen hat, welche dadurch auch immer wieder neue Fahrer aus eben dieser Region anlockte und so bei den Starterzahlen mittlerweile stabil bis sehr gut da steht.

Es scheint somit ein regionales Problem zu sein, wie man auch am Beispiel von der nicht mehr stattfindenden Veranstaltung „Bebra am Stock" feststellen konnte. Diese (für mich anspruchsvollste = beste) Strecke konnte ebenfalls nie die Starterzahlen erreichen welche zu dieser Zeit vergleichsweise im südwestdeutschen Raum an der Tagesordnung waren.

Selbst die Einführung von Faktorrennen brachten nie wirklich den gewünschten Erfolg... Was ja eigentlich an sich schon klar ist, denn wenn man bspw. aus Kostengründen oder weil man wirklich verhindert ist einer Veranstaltung fern bleibt, dann hat man halt auch durch diese Regelung nicht plötzlich mehr Geld, Zeit oder Lust. Ganz davon abgesehen dass einige andere Veranstalter damit liebäugelten ihre Doppel- dann ebenfalls auf eine Tagesveranstaltung zu verkürzen um in den Genuss des Faktors zu kommen.

Auch Aussagen wie „früher sind wir jedes Wochenende xxx Km gefahren und haben uns nicht beschwert" oder sonstige Stammtischparolen mögen ja dem Grunde nach stimmen, helfen den betroffenen Veranstalter aber in ihrer Situation auch nicht weiter. Vielmehr muss man verstehen und vor allem auch respektieren, dass sich die Zeiten geändert haben und Motorsport vereinfacht gesagt ein angebotenes Produkt ist, dessen Erfolg sich an der Nachfrage messen lässt und welches man sich sowohl in monetärer als auch in zeitlicher Hinsicht leisten können muss.

Ebenfalls zur freien Marktwirtschaft gehört der Konkurrenzkampf mit anderen „Anbietern"! Auch hier stehen die einzelnen Veranstalter in einem harten Wettbewerb miteinander. Nicht nur NAVC intern - sondern auch mit dem DMSB; welcher mit den Bergrennen Eschdorf, Wolsfeld und Homburg weitere Hochkaräter im Südwesten anbietet. Nicht vergessen werden dürfen in der Aufzählung natürlich auch die „freien Bergennen" wie etwa Ransel und Queidersbach. Rein von den Startgeldern muss man leider aber auch sagen, dass "wir" uns hier sehr in die erste Liga nach oben geschaukelt haben.

Man sieht also dass der teilnehmerstarke Südwesten allein durch die Bergrennen bereits extrem gut abgedeckt wird, ohne zusätzlich in Betracht zu ziehen dass bspw. wir Saarländer (St. Wendel) bis zum Nürburg- sowie zum Hockenheimring nur 90 Minuten Fahrtzeit haben & die Rallye Weltmeisterschaft in eigenen Landkreis gastiert!

Alle diese Großveranstaltungen verteilen sich auf wenige Wochen zwischen Mai und Oktober! Nimmt man sich nun noch die stetig steigenden Lebenshaltungskosten, so zeichnet sich langsam aber sicher ein Bild davon wieso manche Veranstaltungen weniger im Fokus der einzelnen Fahrer stehen! Durch eben die geringer zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel holt man sich vielleicht auch den ein oder anderen (regionalen) Sponsor ins Boot, bei welchem ebenfalls ein überhöhtes Interesse daran besteht dass der Hauptaugenmerk bei der Streckenauswahl in erster Linie „sein" Einzugsgebiet abdeckt, wodurch er sich eine Refinanzierung seiner investierten Gelder erhofft. 

Die Kette der Gründe einer eventuellen Nichtteilnahme ist somit fast unendlich lang und man kann nur wenig gegensteuern. Selbst der Wegfall des ach so bösen Streichers hat hier ja nun nachweislich keine Besserung gebracht, vielleicht sogar das Gegenteil bewirkt (aktuelles Beispiel s.u.). Denn wer fährt denn wirklich um die Meisterschaft in einer Klasse? Das sind erfahrungsgemäß höchstens drei Frontrunner je Klasse und der Rest schreibt sich bereits zu Beginn des Jahres ohne ernsthafte Absichten Meister zu werden in die BM Liste ein. Letzteren (= der deutlichen Mehrheit in jeder Klasse) ist es somit auch egal ob alle Läufe zählen und ob sie am Ende nun vierter oder siebter oder gar zehnter werden!

Beispiel aus diesem Jahr:

- Keine Teilnahme in Geislohe (Gründe erst einmal vollkommen egal)

...und schon ist der Meisterschaftszug unwiederbringlich abgefahren, bzw. man hechelt den Rest der Saison einem riesigen (ca. 20 Punkte) Rückstand hinterher, welcher durch die bei den restlichen Rennen gut gefüllten Klassen und den damit verbundenen eng gestaffelten Punkteabständen zwischen den einzelnen Platzierungen nur durch den Ausfall eines Konkurrenten wieder kompensiert werden könn(t)en. Somit Aussage des betroffenen Fahrers:

- Hätte ich Geislohe jetzt als Streicher nehmen können, WÄRE ich nach Bergen gefahren und wieder mittendrin im Kampf.

Hätte, hätte, Fahrradkette. Fazit aus diesem kurzen Beispiel ohne es näher zu beurteilen ist nun, dass der betroffene Fahrer derzeit erwägt auch nicht bei der Veranstaltung des MSC Jura an den Start zu gehen. Leider dreht sich die Abwärtsspirale ja noch viel weiter... ist man erst einmal raus aus dem Meisterschaftsrennen und bei einer Veranstaltung regnet es in Strömen, so brechen den Veranstaltern die Starter weg, da (kaum) jemand gerne im Regen fährt und aufgrund seiner Tabellenposition lieber sein Auto unbeschadet auflädt und nach Hause fährt; geschehen Klotten im Jahr 201? (Bollenbach glaub auch schon). 

Bevor wir zum sportlichen übersetzen, sei noch ausdrücklich erwähnt dass ich hier keine Partei für oder gegen irgendeine Seite ergreife oder die jeweils getroffenen Entscheidungen sowohl seitens der Veranstalter als auch einzelner Teilnehmer befürworten, verurteilen oder in irgendeiner Form bewerten möchte. Vielmehr ging es darum aufzuzeigen wie vielfältig die Gründe für eine Nichtteilnahme sein -und welche weitläufigen Folgen in Suhl getroffene Entscheidungen nach sich ziehen können

So, Bestandsaufnahme beendet und damit schnell rein in die Klasse 4 zu unsrem jung gebliebenen Senior Helmut Salm, welcher bereits vor Jahren Erfahrungen auf dieser Strecke sammeln konnte. Leider half ihm das aus Sicht seiner Platzierung nicht so sehr wie gewünscht, musste er doch seine beiden stärksten Konkurrenten ziehen lassen und sich mit Position drei zufriedengeben. 

„Meine" Klasse 10 war mit neun Startern erfreulich stark besetzt, was dann aber auch - abgesehen vom Endergebnis auch das Ende der positiven Nachrichten für mich bedeuten sollte. Keinen der Läufe konnte ich ohne Probleme beenden und diese brachten mich ehrlich gesagt ziemlich ausm Tritt, so dass ich mir einen ziemlichen Mist zusammenfuhr... Glück im Unglück dass dabei dennoch der Klassensieg für mich heraussprang. Nun gilt es die Probleme zu analysieren und bestmöglich bis zum nächsten Lauf abzustellen. 

Nils Michel, welcher uns in der Klasse 12 vertrat kam mit der Strecke scheinbar sehr gut zu Recht und erreichte in seinem Corrado hervorragende Zeiten, welche ihn hinter den bärenstarken Mitsubishi Evo der Familie Herget aufs unterste Treppchen hoben. 

So viel zu der sportlichen Seite, nächstes NAVC Event ist dann die Veranstaltung des MSC Jura am 28.07.2019, einige von uns wird man hingegen bereits am kommenden Wochenende beim Bergrennen in Homburg wiedersehen!

 

 

Jackpot

 

Wieder mal liegt ein nervenaufreibendes Wochenende mit kleineren Dramen, packenden Zweikämpfen und dem ganz großen Zittern bis zum letzten Starter hinter uns! 

Unsere Serienklassen Teilnahme ist leider kurz und schnell geschrieben, denn hier spielten sich die ersten Dramen ab als Helmut Salm seinen Peugeot 106 bereits am Samstag mit Getriebeschaden abstellen musste. So gelang ihm zwar noch ein Lauf in Wertung, diesen konnte er jedoch aufgrund der auftretenden Probleme nur auf dem vierten Platz beenden. Sehr schade, hatte er sich doch gerade in Tiefenbach wo das Auto seit jeher sehr gut funktioniert bedeutend mehr ausgerechnet. 

Besser lief es da bereits für uns in der Klasse 9, wo sich Marcel Daut nach seinem Getriebeschaden von Ransel auf der Strecke sichtlich wohl fühlte und an beiden Tagen mit tollen Zeiten aufwarten konnte. Der Polo lief prächtig und Lohn seiner Mühen war ein ganz starker Platz 3 am Samstag, sowie Platz 4 am Sonntag.

300ccm mehr und wir sind in der Klasse 10 angekommen. Hier gelang uns dann der ganz große Coup! Nach Tobias Küpper, welcher bereits eine NAVC Veranstaltung als Gesamtschnellster des Tages abschließen konnte, ist mir diese Leistung am Samstag auch gelungen! Völlig unerwartet und überraschend für mich, dadurch jedoch umso schöner! Der Gesamtsieg bedeutend natürlich immer auch den Klassen- und Gruppensieg, wobei mir Letzteres in meiner bislang kurzen Zeit als Gruppe 2 Teilnehmer ebenfalls noch nicht glückte. Samstags leider weniger Glück hatte mein Teamkollege Tobias Küpper, handelte er sich doch in jedem Lauf Pylonenfehler ein, welche ihn durch die dafür fälligen Strafsekunden bis auf Platz 5 zurückwarfen. Wesentlich besser lief es dann am Sonntag für ihn, zwar kegelte er auch hier im ersten Lauf, blieb jedoch bis zum Ende nervenstark und beendete den letzten Lauf mit persönlicher Bestzeit, welche sogar für den Klassensieg reichte. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits kein aktiver Teilnehmer mehr, stellte ich meine Heidi doch nach starkem Ölverlust eines Teilnehmers aus Sicherheitsgründen vorzeitig in den Parc fermé. Zu diesem Zeitpunkt lag ich auf P1 und rechnete nicht mit einer weiteren Zeitverbesserung meines Teamkollegen... Doch da hab zu früh einen Haken an die Veranstaltung gesetzt und wurde eines Besseren belehrt. Shit happens, der verdiente Sieg ging an Tobi Küpper, nach einer solchen Unterbrechung will seine Zeit auch erst einmal gefahren werden!

Dennoch:

Dass es überhaupt so weit kam ist für mich auch heute noch absolut nicht nachvollziehbar und ärgert mich zu tiefst! Zuerst gab es eine (zu diesem Zeitpunkt) absolut unnötige Zusammenlegung der Klassen 8, 9 und 10, was zu einer sehr großen Startgruppe führte. Dann fährt ein Teilnehmer trotz Motorschaden und Ölverlust bis ins Ziel (ca. 600 Meter) weiter, saut damit die ganze Strecke ein und dann tauchen mittlerweile erneut Videos von Streckenposten auf, welche die Rutschpartien der Teilnehmer filmen, statt ihrer Aufgabe nachzukommen und die rote Flagge zu hissen! Schlechte Erinnerungen an Klotten vergangenes Jahr wurden wach, als bei genau solch einem nicht Einschreiten ein schwerer Unfall geschah. Auch in Tiefenbach kam es nach dem Verlust reihenweise zu Ausrutschern, Verbremsern, Querstehern, usw.

Sich dann noch zu einer Argumentation verleiten zu lassen nach dem Motto:

„Ihr habt ja nicht angehalten, wieso sollten die eine Fahne heben" also meine lieben Freunde, so kommen wir wirklich nicht weiter. Hier besteht erhöhter Redebedarf, da scheinbar kein Lerneffekt einsetzt. Auch hätte ich mir seitens des anwesenden ASK Mitglieds ein Einschreiten bzgl. der Klassenzusammenlegung gewünscht, bzw. erwartet! Spätestens nachdem bei allen Teilnehmern und sogar großen Teilen des veranstaltenden Vereins die Zusammenlegung für Kopfschütteln sorgte und Interventionen ins Leere liefen. Ziel dieser eigensinnigen Entscheidung soll wohl ein zu eng gesetztes zeitliches Wunschende der Veranstaltung gewesen sein, was im Endeffekt eben genau durch diese Zusammenlegung letztlich nicht funktionierte, da so neben den zwei verbliebenen Fahrzeugen der Klasse 9 auch alle Teilnehmer der Klasse 10 ihre Läufe wiederholen durften... Karma is a b*tch Baby!

...Mal ganz davon abgesehen dass es ökonomisch im Sinne eines Veranstalters sein sollte, die Zuschauer bei solch tollen Wetterverhältnissen möglichst lange am Veranstaltungsort zu halten! 

Aber nun gut, genug der Schelte! Ich werde das an geeigneter Stelle noch einmal bei den jeweils Verantwortlichen zur Aussprache bringen, ansonsten glänzte die Veranstaltung durch den neuen Streckenaufbau, der bei den Fahrern auf sehr viel Gegenliebe stieß. So waren einige der als gefährlich eingestuften Streckenabschnitte durch den diesjährigen Aufbau entschärft oder sogar komplett „ungefährlich" so fern man dieses Wort in Verbindung bei einem Motorsportevent nennen darf. Leider soll dieser Aufbau lediglich dem (wirklich) schlechten Streckenzustand geschuldet sein, doch hoffen wir dass er auch weiterhin Bestand haben wird falls sich am Zustand etwas in positiver Richtung verändern sollte. 

Weiter im Geschehen und das heißt dieses Mal nicht wie gewohnt mit Andi Colling in der Klasse 11, sondern durch dessen Hausbau- bedingte Abwesenheit springen wir sofort rein in die Klasse der Überliter, wo Nils Michel nach seinen Motorproblemen von Bockenau wieder die volle Leistung zur Verfügung hatte. Mit dieser gelang ihm am Samstag ein toller zweiter Platz in der Klasse, ehe er am Sonntag nach einem gelungenen Sicherheitslauf im zweiten den Bremspunkt an der Schikane verpasste, somit der Sicherheitslauf sein schnellster war und er sich mit Position 5 begnügen musste. 

In der Klasse 14 sorgte in Abwesenheit von Michael Preis das „Motorrad Duell" an der Spitze für Spannung! Mathias Mohr hatte am Samstag die Nase noch recht deutlich in Front, doch gelang es Guido Keller ihm am Sonntag sehr eng auf die Pelle zu rücken, ehe er im zweiten Heat dann sogar am Mini Hayabusa vorbei zog. Überraschung dann bei der Siegerehrung: Mohr durch einen Pylonenfehler von Keller nun doch schnellster Mann der Klasse und somit ein weiterer Klassen- und Gruppensieg für ihn und unser Team. Noch erwähnt werden soll an dieser Stelle dass Mathias am Samstag eine Laufzeit erreichte, die lediglich 3/100 (!!!) hinter meiner eigenen lag und er somit der Gesamtsieg nur ganz knapp verfehlte. Nicht außer Acht lassen wollen wir auch die erneut couragierte Leistung von Sanja Lorig, die am Samstag sensationell aufs (unterste) Treppchen fuhr! Gleiches wäre ihr Sonntag rein von der Laufzeit her auch gelungen, wenn... ja, der Konjunktiv deutet es bereits an:

Diese gemeine Pylone ihr nicht in den Weg, bzw. die Räder gekommen wäre. Am Ende dennoch Glück im Unglück, der Fehler kostete zwar fünf Sekunden, aber „nur" einen Platz im Klassement, was doch sehr ungewöhnlich ist.

Zusammenfassend muss man das Wochenende teamintern mit kleinen Abstrichen als sehr erfolgreich einstufen, holten wir doch insgesamt vier Klassen- drei Gruppen- und einen Gesamtsieg! So kanns für uns weitergehen, nächster Halt ist für uns am ersten Juli Wochenende das Rennen in Bayern!

 

 

Seepferdchen Prüfung Bockenauer Schweiz

 

...und ein Sonntag der für Vieles entschädigte! 

Doch bevor wir zum eigentlichen Renngeschehen kommen, möchte ich vorab noch einige Worte an die Veranstalter, ehrenamtlichen Helfer und auch die Teilnehmer richten: 

Danke, Danke und nochmals Danke! Für eure Mühen, euer Verständnis, eure Teilnahme, eure Rücksicht, einfach für Alles! Viele wissen ja dass Teile vom Team partiell mit der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung betraut waren und von daher freuen wir uns umso mehr, dass es nun eine derart positive Resonanz gibt! Ich denke man merkte der Veranstaltung zu keiner Zeit negativ an, dass es sich um eine Premiere handelte. Alle Zahnräder griffen trotz zum Teil grenzwertiger Wetterverhältnisse reibungslos ineinander und wir haben die Veranstaltung bereits alle in unser Herz geschlossen!

A propos Strecke, diese konnten viele von uns bereits sehr intensiv im Straßenfahrzeug und/oder LKW während den Aufbauarbeiten kennenlernen, doch da ahnte noch niemand wie sehr es diese 1,6 Kilometer in sich haben! Von Vollgaspassagen, über Wechselkurven, bis hin zu Spitzkehren hat diese hoch selektive Strecke alles zu bieten was das Racerherz begehrt. Spannung war somit garantiert, wer sich denn am Schnellsten nach der langen
Winterpause auf dem neuen Geläuf zurecht findet. Doch nun genug der Worte ums Rennen herum, rein in den verregneten Samstag an dem sich (leider) auch wieder par excellence zeigte wie ungerecht die derzeitige Doppelstarter Regelung doch gerade bei niedrigen Temperaturen in Verbindung mit Regen und einem Fahrerlager am Fuße des Berges ist. Dieser Tagen dürfte selbst dem letzten Unbelehrbaren am Samstag klar geworden sein, dass es nicht nur unfair ggü. den Einzelstartern ist, sondern auch immer ein erhöhtes Unfallrisiko besteht wenn die Reifen durch die lange Wartezeit im Vorstartbereich kaum Temperatur halten, während andere munter hoch und runter fahren dürfen. Die Lösung des Problems lag ja in der Vergangenheit bereits auf dem Tisch, wurde jedoch bekanntermaßen nicht weiter verfolgt da... Ja, nun hülle ich den Mantel des Schweigens über meine Meinung! Wer sich aber kurz anstrengt dem wird klar werden wieso dieser Vorschlag keine Umsetzung fand. sealed

So, mal wieder genug über das Thema geärgert! Als numero uno unserer Fahrer durfte sich Helmut Salm versuchen und meisterte den ersten Auftritt nach der Winterpause recht souverän mit dem untersten Platz auf dem Podest, lediglich vier Hundertstel hinter dem Zweitplatzierten! Genau diesen 2. Platz konnte er sich sonntags an seinem Geburtstag bei trockener Strecke dann aber sichern und musste sich auch hier nur sehr knapp (zwei Zehntel) dem Klassensieger geschlagen geben. Eine Schrecksekunde hatte er jedoch zu verdauen, als er in einem seiner Läufe im oberen Teil der Strecke die Beschaffenheit der Böschung testete, jedoch ohne ersichtliche Schäden seine Fahrt fortsetzen konnte.

Jemand der die Strecke kennt wie seine Westentasche und sich somit sicherlich eine gute Platzierung ausrechnete ist unser Monzinger Jungspunt Marcel Daut, der ab dieser Saison von der Klasse 14 in die 9 gewechselt ist. Leider verlief sein Heimrennen für ihn nicht wie gewünscht, am Samstag bremsten ihn Batterieprobleme und auch am Sonntag kam er irgendwie nicht richtig in Schwung und musste sich in der Summe mit den Positionen acht und sechs zufrieden geben!

Weiter geht es in der Klasse 10, mit dem bereits nach Bollenbach 2018 angekündigten Teamintern engen Kampf um die vorderen Plätze. Am Samstag konnten Tobias Küpper und ich dem Rest der 1600er förmlich davon schwimmen, trennten uns doch zum Drittplatzierten über 4 (!!!) Sekunden. Bedeutend enger ging es dann zwischen uns beiden zu, wobei ich mit der Winzigkeit von zwei Hundertstel die Nase am Ende vorne hatte. Vielleicht waren es die 5 Zentimeter meines neuen Frontsplitters wink Am Sonntag von der Reihenfolge her dann das gleiche Bild, lediglich ein bekannter Gaststarter schnappte sich souverän den Klassensieg und schob uns beide um jeweils einen Platz nach hinten. 

In der 2 Liter Königsklasse konnte Andi Colling mit Platz 6 im Regen ein grandioses Ergebnis einfahren, ehe er am Sonntag bei trockenen Bedingungen einige PS stärkere Konkurrenten an sich vorbei ziehen lassen musste. Dennoch gab es aber auch hier noch ein Top 10 Ergebnis, was bei 28 gestarteten Teilnehmern auch an diesem Tag seine starke Leistung widerspiegelt.

Ebenfalls nicht zu 100 % zufrieden wird Nils Michel sein, der am Samstag im Notprogramm und somit ohne Leistung im Corrado agieren musste. Platz 6 im fortan Kompressor befeuerten VR6 waren somit das höchste der Gefühle und auch der Tausch auf Seriensteuergerät für Sonntag brachte nur bedingt Besserung, ist dieses doch nicht für den Betrieb des aufgeladenen Motors vorgesehen. Im Ziel wurde es dann dennoch Platz 5, was für die Umstände sicherlich als gutes Ergebnis abzustempeln ist. Leider komplett ohne eigenes Fahrzeug reisten sein Bruder Torsten Michel und Anna Hinrichs zur Veranstaltung. Hier gab es im Vorfeld einen Getriebeschaden im Mitsubishi Evo zu beklagen, der die Teilnahme mit ihm leider unmöglich gestaltete. So bewegte Torsten den Opel Kadett D von Rallye Kollege Thomas Schultz, war damit nur knapp eine Sekunde langsamer als der Besitzer und siedelte sich damit im Mittelfeld der Klasse ein.

Ladies first heißt es dann bei uns in der Klasse 14, Sanja Lorig surfte mit dem Golf 1 am Samstag gekonnt aufs Treppchen, ehe sie dann am Sonntag durch die leistungsstarken Hecktriebler bis auf die sechste Position nach hinten gespült wurde. Einer von eben diesen Dränglern war Mathias Mohr, der am Samstag aufgrund privater Verpflichtungen nicht starten und am Sonntag nur von Dauersieger Michael Preis geschlagen werden konnte.

Wir könnten sicherlich noch viele, viele Zeilen, Impressionen und Geschichten zum ersten NAVC Bergwochenende schreiben, doch wir wollen es vorerst hierbei belassen! Als Nächstes steht für uns ein Doppel- Wochenende vor der Tür, denn am ersten Juni Wochenende findet zeitgleich zu den Ransel Classics leider auch das Bergrennen des MSC Queidersbach statt. Diese Kollision war leider unumgänglich, da die Umbauarbeiten der Strecke am Ritscheskopf vorgezogen wurden. Ein komplett neues Asphaltband, eine leicht geänderte Streckenführung stehen ebenso auf der Agenda wie die Abtragung von Erdreich, was den Blick auf die Strecke für die stets zahlreichen Fans noch weiter verbessern wird. So heißt es für unser Team also dass wir uns leider splitten "müssen"! Die Kollegen Daut, Küpper, Lorig und Michel werden an ihrem heimatnahen Bergrennen in Ransel an den Start gehen, während die Saarländer in Queidersbach starten werden. Wieder vereint sind wir dann alle wieder Ende Juni beim Lauf der MSF Tiefenbach.

 

 

 

 

Auf der Zielgeraden

 

Zu den Stationen fünf und sechs der diesjährigen Bergmeisterschaft zog es unseren Tross dieses Wochenende ins schöne Klotten zum Moselbergpreis. Das Wetter hielt Gott sei Dank was die Prognosen versprachen, so dass alle Teilnehmer ihre Läufe im Trockenen verrichten konnten.

Für Helmut Salm, der die Probleme an seinem Peugeot scheinbar endlich im Griff zu haben scheint, lief es dieses Wochenende glänzend! Samstag konnte er aufs unterste Podest steigen und musste sich nur knapp geschlagen geben, doch am Folgetag konnte er seine Leistung noch ein wenig steigern, fand mehr und mehr Vertrauen in sein Auto und fuhr auf den zweiten Platz nach vorne!

In der (teilnehmerstärksten!!!) Klasse 10 ging es für Tobi Küpper um wichtige Punkte beim Projekt Titelverteidigung und für mich nach dem problembehafteten Wochenende beim MSC Queidersbach einfach darum wieder Vertrauen ins Auto zu finden und Fahrzeit zu sammeln! Am gesamten Wochenende dominierte ein wunderschöner, weißer Corsa A 16V die Klasse bis 1600ccm... doch leider war es nicht meiner, sondern der von Andy Heindrichs gegen den kein Kraut gewachsen war!

Tobi fuhr zwar konstant schnelle Zeiten, wobei er jedoch an seine persönliche Bestzeit nicht heranfahren konnte. Dabei war er jedoch an diesem Wochenende in guter Gesellschaft, denn viele Fahrer ereilte ein ähnliches Schicksal. Doch Zeiten hin oder her, er konnte sich mit seinen zweiten Plätzen stets vor seinen Meisterschaftskonkurrenten halten und seine Führung so kontinuierlich ausbauen! Leider sorgt unser Punktemodus dafür, dass bei vielen Klassenteilnehmern die Punktedifferenz zwischen den einzelnen Teilnehmern sinkt, so dass er verhältnismäßig wenig Boden gut machen konnte. Doch er befindet sich in einer idealen Ausgangsposition und wir hoffen hier natürlich das Beste!

Gleiches galt für mich... das Beste hoffen und ja, die Probleme im Fahrverhalten meiner Heidi konnten durch eine groß angelegte Revision aller im Fahrwerksbereich verbauten Teile auch behoben werden. Samstag fuhr gerade in den schnellen Ecken schon noch ein wenig die Vorsicht mit, doch gerade am Sonntag fühlte ich mich wieder wohler im Auto und konnte auch ein wenig angreifen. Den Samstag beendete ich auf Position 6 und am Sonntag verpasste ich das Podium um 2 Zehntel nur sehr knapp. Dennoch bin ich mit meinen und den Leistungen des Autos sehr zufrieden und kann mich nun (trotz kleinerer bestehender Problemchen am Wagen) mehr und mehr mit mir und dem eigentlichen Fahren beschäftigen, statt permanent Drücke und Temperaturen im Auge zu halten!

Probleme der ganz anderen und in höchstem Maße traurigen Art und Weise ereilten uns dann in der Klasse 12, wo wir mit dem schweren Unfall von unserem „Pudding" Christian Hünerasky eine ganz bittere Pille zu schlucken hatten. Nicht nur dass von dem eingesetzten Mercedes leider nur noch wenig zu gebrauchen ist, nein auch er kam bei dem Unfall zwar verhältnismäßig glimpflich davon, dennoch musste er zur Sicherheit ins Krankenhaus wo man jedoch Entwarnung geben konnte. Dennoch war ihm nicht nur der Schock, sondern auch die körperlichen Folgen am Wochenende deutlich anzusehen! Zum Unfall selbst möchten wir uns an dieser Stelle bewusst ausschweigen, da unsere Wahrnehmung deutlich von der Stellungnahme der Verantwortlichen abweicht... um es mal diplomatisch auszudrücken!

Doch gerade in dieser für uns schwierigen Situation zeigte sich erneut der Zusammenhalt und die teaminterne Solidarität. So dumm und platt der Spruch auch immer klingen mag, aber wer die Bilder oder Videos des Unfalls gesehen hat wird mir recht geben wenn man feststellen muss, dass die Gesundheit in solchen Situationen absolute Priorität hat, auch wenn in diesem Moment leider x Tausend Euro zerstört wurden, ist nichts aber auch gar nichts so wichtig wie die Gesundheit und das wohlergehen des Fahrers!

In diesem Sinne: Pudding, #comebackstronger unserer Unterstützung kannst du dir jederzeit sicher sein!

Aufgrund dieser Ereignisse ging die ambitionierte Fahrt von Nils Michel leider ein wenig unter, was die Leistung seiner beiden vierten Plätze jedoch keineswegs schmälern soll! Gerade wenn man die positive Entwicklung dieser Klasse ansieht, die am Samstag mit 15 (!!!) Startern proppevoll war, muss man hier sicherlich den Hut ziehen. Ein wenig schneller und mit sehr konstanten Zeiten schaffte es sein Bruder Torsten im Mitsubishi Evo den Berg hinauf und wurde jeweils mit dem zweiten Stockerl belohnt.

In der Klasse 14 konnte dann endlich - nach unzähligen fehlgeschlagenen Versuchen ein jahrzehntelanger Bann gebrochen werden: Mathias Mohr besiegte seinen Fluch und fuhr eine Zeit unter 1:10.xx! Herzlichen Glückwunsch hierzu, Haken dran und dick im Kalender markieren! Seine persönliche Bestzeit führte ihn direkt hinter Gesamtsieger Michael Preis auf P2 am Samstag und mit einer ergebnisorientierten und weniger risikobehafteten Fahrt am Sonntag auf den dritten Platz. Somit hat er sich in die perfekte Ausgangsposition im Hinblick auf die Meisterschaft gebracht! Ebenfalls sehr erfolgreich verlief das Wochenende für unsren Jüngling Marcel Daut, der am Samstag das Podest komplettierte und am Sonntag mit Platz 4 ebenfalls weitere wichtige Punkte sammeln konnte.

Nun stehen wir also schon wieder vor dem Saisonfinale und ich hoffe mich das nächste Mal bei euch mit zwei Deutschen Meistern im Gepäck melden zu dürfen! Bleibt uns bis dahin wohl gesonnen und schaut immer mal wieder rein, im Laufe der Woche kommen noch die Videos der einzelnen Fahrer!

 

 

NAVC Termine 2019

 

Ohne lange drum herum zu reden und mich wieder über die nicht vorhandene Streicher Regelung bei nunmehr zwölf Veranstaltungen auszulassen...

Die Termine der Bergsaison, Wertungsmodus somit 12/12/9:

 

11. & 12. Mai                    Bergprüfung Bockenauer Schweiz

15. & 16. Juni                   Bergprüfung Tiefenbach

06. Juli                              Bergprüfung RST Mittelfranken

28. Juli                              Bergprüfung MSC Jura

10. & 11. August              Bergprüfung Klotten

31.08  &  01.09.                Bergrennen Grenderich

14. & 15. September       Bergslalom Bollenbach

 

Nun hoffen wir, dass sich die Starterzahlen der einzelnen Veranstaltungen mindestens auf dem Niveau des Vorjahres bewegen!

Ob sich die Teilnehmerzahlen in der BM Wertung trotz vier zusätzlicher Rennen halten oder gar zulegen können, wird sich ebenso zeigen...

 

 

 

Weichenstellung

 

Bei einer Saison mit nur vier Doppelveranstaltungen, also maximal acht einzufahrenden Ergebnissen in Verbindung mit dem weiterhin bestehenden Wegfall des Streichers wird sogar bereits so ein Saisonauftakt gefühlt zum nervenaufreibenden Krimi. Ist die Strecke dann noch teilweise mit Pylonen gespickt und man hat jederzeit das Risiko sich eine 5 Sekundenstrafe einzuhandeln, dann wird die Sache erst richtig anspruchsvoll. So geschehen am vergangenen Wochenende, als wir mit sieben Startern beim Wildburgcup der MSF Tiefenbach unsere Saison einläuteten.Im Vorfeld wurde viel bzgl. des möglichen Streckenlayouts spekuliert als auch diskutiert und ich will nur kurz darauf eingehen indem ich sage: Die Bremsschikane hat ihren Soll erfüllt und die Anzahl der Ausrutscher scheint dem Veranstalter recht zu geben.

Rein ins Getümmel; wir beginnen wie gewohnt von klein nach groß! Soll heißen die ersten Worte gehören Helmut Salm, der nach mehrjähriger Pause nun wieder in der BM mit seinem Peugeot 106 Sport am Start ist. Leider hat sich die Auszeit nicht so wirklich gelohnt, denn die Gründe für seine automobile Zwangspause wurden scheinbar noch nicht ausfindig gemacht. Das ganze Wochenende gab es immer wieder Probleme alle 4 Zylinder am Leben zu halten, ehe der Motor dann wieder wie von Geisterhand normal lief. Dies war doppelt ärgerlich, da auch ich mit seinem Fahrzeug in der Klasse 10 aufgrund von eigenen Umbauverzögerungen an meiner Heidi an den Start gehen musste. In Zahlen: Samstag 5. Platz für Helmut mit extremen Zündaussetzern und Sonntag dann mit einem problemfreien Lauf aufs unterste Stockerl; Platz 3 und somit eine kleine Wiedergutmachung. Bei mir lief die Sache dann genau andersherum, so bekam ich am Samstag den waidwunden Löwen defekt- und fehlerfrei den Berg hinauf, womit dann ein für mich sehr zufriedenstellender 5. Platz heraussprang. Sonntags, nachdem wir am Vorabend noch eine Kleinigkeit geändert hatten, musste ich den Wagen dann leider mit technischem Defekt abstellen. Doch da ich eigentlich mit jeweils nur dem letzten Platz an beiden Tagen gerechnet habe (= 6 Punkte) und es zusammenfassend besser als erwartet lief, verließ ich Tiefenbach mit einem lachenden und einem weinenden Auge, immerhin standen nun 17,82 Punkte auf der Habenseite.

Weiter mit dem amtierenden Bergmeister Tobi Küpper, der natürlich ganz andere Zielsetzungen für dieses Wochenende hatte und sie zumindest auch am Sonntag vollends erfüllen konnte. Doch auch er hatte am sonst so perfekt arbeitenden Getriebe mit Problemen zu kämpfen, ab und an ließ sich die sechste Welle nicht einlegen. Der Fehler wurde mittlerweile in der heimischen Garage gefunden, eine Schraube hatte sich gelöst und behinderte das fehlerfreie einlegen der höchsten Fahrstufe. Am Samstag galt es jedoch auch erst noch ein wenig den Staub abzuklopfen, hier landete er ein wenig überraschend "nur" auf dem 3. Platz.

Diese Bronze Medaille sollte uns auch irgendwie das ganze Wochenende treu bleiben, denn auch in der Klasse 12, in der wir mit Christian Hünerasky und Nils Michel zwei weitere Eisen im Feuer hatten, gab es reichlich davon! Samstags konnte Corrado Treter Nils Michel das teaminterne Duell gewinnen und sich vor unserem Pudding behaupten. Sonntag gelang diesem der Ausgleich und er sicherte sich und seinem Mercedes diese Position. Nils kegelte in beiden Läufen und rutschte damit bis auf die sechste Position nach hinten.

Ein fast perfektes Wochenende legte hingegen Mathias Mohr und sein Minibusa auf den Asphalt, an beiden Tagen konnte er seine Klasse und somit auch die Gruppe gewinnen & nimmt somit volle Punkte mit zurück ins Saarland. Das angesprochene "fast" rührt lediglich daher, dass er an beiden Tagen in seinem jeweils schnellsten Lauf eine Pylone warf und er hauchdünn hinter dem Gesamtsieger Helmut Kahl die zweitschnellste Zeit des Tages in den Soonwald zauberte.

Last but not least krallte sich Marcel Daut trotz Vergaserproblemen an beiden Tagen... na, wer ahnt es bereits? - Richtig, den 3. Platz und hat somit ebenfalls einen absolut guten Start in die Meisterschaftssaison hingelegt. Somit kann man zusammenfassend sagen, dass es mit 3 Klassensiegen und mehreren dritten Plätzen ein erfolgreiches Wochenende für uns war. Zwar gibt es hier und da noch Grund zu hadern und manche Dinge hätten sicherlich auch einfacher oder glatter laufen können, doch wir haben alle Autos wieder unversehrt und heile auf den Trailern stehen und blicken nun bereits sehnsüchtig auf das nächste Rennen in Grenderich, welches dann leider erst am zweiten Augustwochenende stattfindet.

 

 

Hallo Freunde des Bergrennsports


Nach der Saison ist ja bekanntlich vor der Saison und aus diesem Grund sind wir bereits jetzt dabei etwas für die neue Bergsaison 2019 zu tun. Wie die meisten bereits mitbekommen haben möchte der Landesverband Mosel Hunsrück Nahe in der Saison 2019 ein weiteres Bergrennen auf die Beine stellen. Das Bergrennen „Bockenauer Schweiz“
Die neue Rennstrecke führt von Bockenau Richtung Steinhard und wurde bereits früher als Berg-Rallye Strecke verwendet. Heute ist sie neu geteert und bietet einen interessanten Kurvenverlauf, damit wir Bergsportler auf unsere Kosten kommen. Beide Ortsbürgermeister sind Feuer und Flamme und unterstützen uns bereits mit allem was sie können. Ein Streckengutachten liegt bereits vor und deshalb können die Planungen nun in die heiße Phase gehen. Für uns Bergrennsportler bedeutet das einen weiteren Berg in unserem Terminkalender. Funktionieren kann das ganze allerdings nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen.

Der Landesverband ist federführend für Planung und auch vor Ort verantwortlich. Markus Steinbrecher und Fam. Daut haben bereits einiges an Arbeit geleistet und unterstützen durch ihren naheliegenden Wohnort mehr als tatkräftig. Allerdings weiß man bei einer neuen Veranstaltung leider nie wie es ausgehen wird. Wir, also alle die in die Organisation involviert sind, haben wenig bedenken das etwas schief laufen könnte, da wir bereits seit vielen Jahren gut laufende Veranstaltungen auf die Beine stellen. ABER es kann natürlich immer etwas in die Hose gehen. Zur Absicherung soll ein „Sponsorenpool“ eröffnet werden, damit die Genehmigungen die im Vorraus verlangt werden bezahlt werden können. Dieser Pool soll uns keinen zusätzlichen Gewinn bringen, sondern lediglich die ersten Kosten decken bevor die Veranstaltung läuft. Sollte – und dafür werden wir alles tun – diese Veranstaltung ein Erfolg werden und so mit alle Kosten abdecken, dann wird
dieser Pool / euer Geld wieder an jeden einzelnen zurück gezahlt.
Dieser Sponsorenpool sollte die Kosten von rund € 3000 ,- abdecken, damit wir reibungslos in eine Veranstaltung starten können.
Bei einem neuen Projekt ist etwas Starthilfe nie verkehrt. Der LV übernimmt die Arbeit und Organisation, würden uns aber freuen wenn ihr als Fahrer/Zuschauer die ersten Risiken im Erscheinungsjahr gemeinsam mit uns tragt. Ich denke es ist in unser aller Interesse unseren Berg weiter attraktiv zu gestalten und nach dem Erfolg dieser Saison ist es wichtig GENAU JETZT damit anzufangen. Die Höhe des Betrages legt ihr selbst fest, denn wir sind froh über jeden der etwas dazu beiträgt. Ziel ist es auf den oben genannten Betrag zu kommen.

Wir wollen unser Hobby weiterhin so erfolgreich ausüben und deshalb sind nun wir gefragt. Ich denke wir sind uns alle im klaren das wir nur #gemeinsamfürdenberg Erfolg verbuchen können.

Sollten sich Sponsoren finden lassen die uns bei diesem Projekt gerne unterstützen würden oder ihr jemanden kennt der daran interessiert wäre uns einfach zu unterstützen, dann könnt ihr euch jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Gerne kommen wir den unterstützenden Firmen und Verbänden entgegen indem wir ihre Werbeträger rund um und an der Strecke montieren, sie während der Veranstaltung erwähnen oder bereits vorher darauf hinweisen. Egal wie, wir finden eine Lösung.

Wir sagen schon mal DANKE und freuen uns dieses Projekt gemeinsam mit euch in Angriff zu nehmen!
Seit dabei #gemeinsamfürdenberg

Euer Team des Landesverbandes Mosel Hunsrück Nahe

PS: Überweisungen bitte an folgendes Konto!

Sonderkonto Interessengemeinschaft Bergrennen
Inhaber: Uwe Daut
Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG
BIC: GENODE51KRE BLZ: 56090000
IBAN: DE 8056 0900 0000 1249 3224
Verwendungszweck: Name und Adresse angeben !

 

(Vorläufige) Bergmeisterschaftstermine 2017

 

Eigentlich wollte ich hier und heute ein schönes, grinsendes Siegerfoto von der Siegerehrung posten, doch ich denke die Termine der Saison 2017 sind von größerem Interesse. Auf die (für uns relevanten) Geschehnisse in Suhl werde ich separat eingehen, getrennt nach Tagung und Ehrung.

 

20. & 21. Mai Grenderich

24. & 25. Juni Tiefenbach

30. Juli Jura

19. & 20. August Bebra

02. & 03. September Klotten

16. & 17. September Bollenbach