Seepferdchen Prüfung Bockenauer Schweiz

 

...und ein Sonntag der für Vieles entschädigte! 

Doch bevor wir zum eigentlichen Renngeschehen kommen, möchte ich vorab noch einige Worte an die Veranstalter, ehrenamtlichen Helfer und auch die Teilnehmer richten: 

Danke, Danke und nochmals Danke! Für eure Mühen, euer Verständnis, eure Teilnahme, eure Rücksicht, einfach für Alles! Viele wissen ja dass Teile vom Team partiell mit der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung betraut waren und von daher freuen wir uns umso mehr, dass es nun eine derart positive Resonanz gibt! Ich denke man merkte der Veranstaltung zu keiner Zeit negativ an, dass es sich um eine Premiere handelte. Alle Zahnräder griffen trotz zum Teil grenzwertiger Wetterverhältnisse reibungslos ineinander und wir haben die Veranstaltung bereits alle in unser Herz geschlossen!

A propos Strecke, diese konnten viele von uns bereits sehr intensiv im Straßenfahrzeug und/oder LKW während den Aufbauarbeiten kennenlernen, doch da ahnte noch niemand wie sehr es diese 1,6 Kilometer in sich haben! Von Vollgaspassagen, über Wechselkurven, bis hin zu Spitzkehren hat diese hoch selektive Strecke alles zu bieten was das Racerherz begehrt. Spannung war somit garantiert, wer sich denn am Schnellsten nach der langen
Winterpause auf dem neuen Geläuf zurecht findet. Doch nun genug der Worte ums Rennen herum, rein in den verregneten Samstag an dem sich (leider) auch wieder par excellence zeigte wie ungerecht die derzeitige Doppelstarter Regelung doch gerade bei niedrigen Temperaturen in Verbindung mit Regen und einem Fahrerlager am Fuße des Berges ist. Dieser Tagen dürfte selbst dem letzten Unbelehrbaren am Samstag klar geworden sein, dass es nicht nur unfair ggü. den Einzelstartern ist, sondern auch immer ein erhöhtes Unfallrisiko besteht wenn die Reifen durch die lange Wartezeit im Vorstartbereich kaum Temperatur halten, während andere munter hoch und runter fahren dürfen. Die Lösung des Problems lag ja in der Vergangenheit bereits auf dem Tisch, wurde jedoch bekanntermaßen nicht weiter verfolgt da... Ja, nun hülle ich den Mantel des Schweigens über meine Meinung! Wer sich aber kurz anstrengt dem wird klar werden wieso dieser Vorschlag keine Umsetzung fand. sealed

So, mal wieder genug über das Thema geärgert! Als numero uno unserer Fahrer durfte sich Helmut Salm versuchen und meisterte den ersten Auftritt nach der Winterpause recht souverän mit dem untersten Platz auf dem Podest, lediglich vier Hundertstel hinter dem Zweitplatzierten! Genau diesen 2. Platz konnte er sich sonntags an seinem Geburtstag bei trockener Strecke dann aber sichern und musste sich auch hier nur sehr knapp (zwei Zehntel) dem Klassensieger geschlagen geben. Eine Schrecksekunde hatte er jedoch zu verdauen, als er in einem seiner Läufe im oberen Teil der Strecke die Beschaffenheit der Böschung testete, jedoch ohne ersichtliche Schäden seine Fahrt fortsetzen konnte.

Jemand der die Strecke kennt wie seine Westentasche und sich somit sicherlich eine gute Platzierung ausrechnete ist unser Monzinger Jungspunt Marcel Daut, der ab dieser Saison von der Klasse 14 in die 9 gewechselt ist. Leider verlief sein Heimrennen für ihn nicht wie gewünscht, am Samstag bremsten ihn Batterieprobleme und auch am Sonntag kam er irgendwie nicht richtig in Schwung und musste sich in der Summe mit den Positionen acht und sechs zufrieden geben!

Weiter geht es in der Klasse 10, mit dem bereits nach Bollenbach 2018 angekündigten Teamintern engen Kampf um die vorderen Plätze. Am Samstag konnten Tobias Küpper und ich dem Rest der 1600er förmlich davon schwimmen, trennten uns doch zum Drittplatzierten über 4 (!!!) Sekunden. Bedeutend enger ging es dann zwischen uns beiden zu, wobei ich mit der Winzigkeit von zwei Hundertstel die Nase am Ende vorne hatte. Vielleicht waren es die 5 Zentimeter meines neuen Frontsplitters wink Am Sonntag von der Reihenfolge her dann das gleiche Bild, lediglich ein bekannter Gaststarter schnappte sich souverän den Klassensieg und schob uns beide um jeweils einen Platz nach hinten. 

In der 2 Liter Königsklasse konnte Andi Colling mit Platz 6 im Regen ein grandioses Ergebnis einfahren, ehe er am Sonntag bei trockenen Bedingungen einige PS stärkere Konkurrenten an sich vorbei ziehen lassen musste. Dennoch gab es aber auch hier noch ein Top 10 Ergebnis, was bei 28 gestarteten Teilnehmern auch an diesem Tag seine starke Leistung widerspiegelt.

Ebenfalls nicht zu 100 % zufrieden wird Nils Michel sein, der am Samstag im Notprogramm und somit ohne Leistung im Corrado agieren musste. Platz 6 im fortan Kompressor befeuerten VR6 waren somit das höchste der Gefühle und auch der Tausch auf Seriensteuergerät für Sonntag brachte nur bedingt Besserung, ist dieses doch nicht für den Betrieb des aufgeladenen Motors vorgesehen. Im Ziel wurde es dann dennoch Platz 5, was für die Umstände sicherlich als gutes Ergebnis abzustempeln ist. Leider komplett ohne eigenes Fahrzeug reisten sein Bruder Torsten Michel und Anna Hinrichs zur Veranstaltung. Hier gab es im Vorfeld einen Getriebeschaden im Mitsubishi Evo zu beklagen, der die Teilnahme mit ihm leider unmöglich gestaltete. So bewegte Torsten den Opel Kadett D von Rallye Kollege Thomas Schultz, war damit nur knapp eine Sekunde langsamer als der Besitzer und siedelte sich damit im Mittelfeld der Klasse ein.

Ladies first heißt es dann bei uns in der Klasse 14, Sanja Lorig surfte mit dem Golf 1 am Samstag gekonnt aufs Treppchen, ehe sie dann am Sonntag durch die leistungsstarken Hecktriebler bis auf die sechste Position nach hinten gespült wurde. Einer von eben diesen Dränglern war Mathias Mohr, der am Samstag aufgrund privater Verpflichtungen nicht starten und am Sonntag nur von Dauersieger Michael Preis geschlagen werden konnte.

Wir könnten sicherlich noch viele, viele Zeilen, Impressionen und Geschichten zum ersten NAVC Bergwochenende schreiben, doch wir wollen es vorerst hierbei belassen! Als Nächstes steht für uns ein Doppel- Wochenende vor der Tür, denn am ersten Juni Wochenende findet zeitgleich zu den Ransel Classics leider auch das Bergrennen des MSC Queidersbach statt. Diese Kollision war leider unumgänglich, da die Umbauarbeiten der Strecke am Ritscheskopf vorgezogen wurden. Ein komplett neues Asphaltband, eine leicht geänderte Streckenführung stehen ebenso auf der Agenda wie die Abtragung von Erdreich, was den Blick auf die Strecke für die stets zahlreichen Fans noch weiter verbessern wird. So heißt es für unser Team also dass wir uns leider splitten "müssen"! Die Kollegen Daut, Küpper, Lorig und Michel werden an ihrem heimatnahen Bergrennen in Ransel an den Start gehen, während die Saarländer in Queidersbach starten werden. Wieder vereint sind wir dann alle wieder Ende Juni beim Lauf der MSF Tiefenbach.

 

 

 

 

NAVC Termine 2019

 

Ohne lange drum herum zu reden und mich wieder über die nicht vorhandene Streicher Regelung bei nunmehr zwölf Veranstaltungen auszulassen...

Die Termine der Bergsaison, Wertungsmodus somit 12/12/9:

 

11. & 12. Mai                    Bergprüfung Bockenauer Schweiz

15. & 16. Juni                   Bergprüfung Tiefenbach

06. Juli                              Bergprüfung RST Mittelfranken

28. Juli                              Bergprüfung MSC Jura

10. & 11. August              Bergprüfung Klotten

31.08  &  01.09.                Bergrennen Grenderich

14. & 15. September       Bergslalom Bollenbach

 

Nun hoffen wir, dass sich die Starterzahlen der einzelnen Veranstaltungen mindestens auf dem Niveau des Vorjahres bewegen!

Ob sich die Teilnehmerzahlen in der BM Wertung trotz vier zusätzlicher Rennen halten oder gar zulegen können, wird sich ebenso zeigen...

 

 

Hallo Freunde des Bergrennsports


Nach der Saison ist ja bekanntlich vor der Saison und aus diesem Grund sind wir bereits jetzt dabei etwas für die neue Bergsaison 2019 zu tun. Wie die meisten bereits mitbekommen haben möchte der Landesverband Mosel Hunsrück Nahe in der Saison 2019 ein weiteres Bergrennen auf die Beine stellen. Das Bergrennen „Bockenauer Schweiz“
Die neue Rennstrecke führt von Bockenau Richtung Steinhard und wurde bereits früher als Berg-Rallye Strecke verwendet. Heute ist sie neu geteert und bietet einen interessanten Kurvenverlauf, damit wir Bergsportler auf unsere Kosten kommen. Beide Ortsbürgermeister sind Feuer und Flamme und unterstützen uns bereits mit allem was sie können. Ein Streckengutachten liegt bereits vor und deshalb können die Planungen nun in die heiße Phase gehen. Für uns Bergrennsportler bedeutet das einen weiteren Berg in unserem Terminkalender. Funktionieren kann das ganze allerdings nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen.

Der Landesverband ist federführend für Planung und auch vor Ort verantwortlich. Markus Steinbrecher und Fam. Daut haben bereits einiges an Arbeit geleistet und unterstützen durch ihren naheliegenden Wohnort mehr als tatkräftig. Allerdings weiß man bei einer neuen Veranstaltung leider nie wie es ausgehen wird. Wir, also alle die in die Organisation involviert sind, haben wenig bedenken das etwas schief laufen könnte, da wir bereits seit vielen Jahren gut laufende Veranstaltungen auf die Beine stellen. ABER es kann natürlich immer etwas in die Hose gehen. Zur Absicherung soll ein „Sponsorenpool“ eröffnet werden, damit die Genehmigungen die im Vorraus verlangt werden bezahlt werden können. Dieser Pool soll uns keinen zusätzlichen Gewinn bringen, sondern lediglich die ersten Kosten decken bevor die Veranstaltung läuft. Sollte – und dafür werden wir alles tun – diese Veranstaltung ein Erfolg werden und so mit alle Kosten abdecken, dann wird
dieser Pool / euer Geld wieder an jeden einzelnen zurück gezahlt.
Dieser Sponsorenpool sollte die Kosten von rund € 3000 ,- abdecken, damit wir reibungslos in eine Veranstaltung starten können.
Bei einem neuen Projekt ist etwas Starthilfe nie verkehrt. Der LV übernimmt die Arbeit und Organisation, würden uns aber freuen wenn ihr als Fahrer/Zuschauer die ersten Risiken im Erscheinungsjahr gemeinsam mit uns tragt. Ich denke es ist in unser aller Interesse unseren Berg weiter attraktiv zu gestalten und nach dem Erfolg dieser Saison ist es wichtig GENAU JETZT damit anzufangen. Die Höhe des Betrages legt ihr selbst fest, denn wir sind froh über jeden der etwas dazu beiträgt. Ziel ist es auf den oben genannten Betrag zu kommen.

Wir wollen unser Hobby weiterhin so erfolgreich ausüben und deshalb sind nun wir gefragt. Ich denke wir sind uns alle im klaren das wir nur #gemeinsamfürdenberg Erfolg verbuchen können.

Sollten sich Sponsoren finden lassen die uns bei diesem Projekt gerne unterstützen würden oder ihr jemanden kennt der daran interessiert wäre uns einfach zu unterstützen, dann könnt ihr euch jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Gerne kommen wir den unterstützenden Firmen und Verbänden entgegen indem wir ihre Werbeträger rund um und an der Strecke montieren, sie während der Veranstaltung erwähnen oder bereits vorher darauf hinweisen. Egal wie, wir finden eine Lösung.

Wir sagen schon mal DANKE und freuen uns dieses Projekt gemeinsam mit euch in Angriff zu nehmen!
Seit dabei #gemeinsamfürdenberg

Euer Team des Landesverbandes Mosel Hunsrück Nahe

PS: Überweisungen bitte an folgendes Konto!

Sonderkonto Interessengemeinschaft Bergrennen
Inhaber: Uwe Daut
Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG
BIC: GENODE51KRE BLZ: 56090000
IBAN: DE 8056 0900 0000 1249 3224
Verwendungszweck: Name und Adresse angeben !

 

(Vorläufige) Bergmeisterschaftstermine 2017

 

Eigentlich wollte ich hier und heute ein schönes, grinsendes Siegerfoto von der Siegerehrung posten, doch ich denke die Termine der Saison 2017 sind von größerem Interesse. Auf die (für uns relevanten) Geschehnisse in Suhl werde ich separat eingehen, getrennt nach Tagung und Ehrung.

 

20. & 21. Mai Grenderich

24. & 25. Juni Tiefenbach

30. Juli Jura

19. & 20. August Bebra

02. & 03. September Klotten

16. & 17. September Bollenbach

 

Auf der Zielgeraden

 

Zu den Stationen fünf und sechs der diesjährigen Bergmeisterschaft zog es unseren Tross dieses Wochenende ins schöne Klotten zum Moselbergpreis. Das Wetter hielt Gott sei Dank was die Prognosen versprachen, so dass alle Teilnehmer ihre Läufe im Trockenen verrichten konnten.

Für Helmut Salm, der die Probleme an seinem Peugeot scheinbar endlich im Griff zu haben scheint, lief es dieses Wochenende glänzend! Samstag konnte er aufs unterste Podest steigen und musste sich nur knapp geschlagen geben, doch am Folgetag konnte er seine Leistung noch ein wenig steigern, fand mehr und mehr Vertrauen in sein Auto und fuhr auf den zweiten Platz nach vorne!

In der (teilnehmerstärksten!!!) Klasse 10 ging es für Tobi Küpper um wichtige Punkte beim Projekt Titelverteidigung und für mich nach dem problembehafteten Wochenende beim MSC Queidersbach einfach darum wieder Vertrauen ins Auto zu finden und Fahrzeit zu sammeln! Am gesamten Wochenende dominierte ein wunderschöner, weißer Corsa A 16V die Klasse bis 1600ccm... doch leider war es nicht meiner, sondern der von Andy Heindrichs gegen den kein Kraut gewachsen war!

Tobi fuhr zwar konstant schnelle Zeiten, wobei er jedoch an seine persönliche Bestzeit nicht heranfahren konnte. Dabei war er jedoch an diesem Wochenende in guter Gesellschaft, denn viele Fahrer ereilte ein ähnliches Schicksal. Doch Zeiten hin oder her, er konnte sich mit seinen zweiten Plätzen stets vor seinen Meisterschaftskonkurrenten halten und seine Führung so kontinuierlich ausbauen! Leider sorgt unser Punktemodus dafür, dass bei vielen Klassenteilnehmern die Punktedifferenz zwischen den einzelnen Teilnehmern sinkt, so dass er verhältnismäßig wenig Boden gut machen konnte. Doch er befindet sich in einer idealen Ausgangsposition und wir hoffen hier natürlich das Beste!

Gleiches galt für mich... das Beste hoffen und ja, die Probleme im Fahrverhalten meiner Heidi konnten durch eine groß angelegte Revision aller im Fahrwerksbereich verbauten Teile auch behoben werden. Samstag fuhr gerade in den schnellen Ecken schon noch ein wenig die Vorsicht mit, doch gerade am Sonntag fühlte ich mich wieder wohler im Auto und konnte auch ein wenig angreifen. Den Samstag beendete ich auf Position 6 und am Sonntag verpasste ich das Podium um 2 Zehntel nur sehr knapp. Dennoch bin ich mit meinen und den Leistungen des Autos sehr zufrieden und kann mich nun (trotz kleinerer bestehender Problemchen am Wagen) mehr und mehr mit mir und dem eigentlichen Fahren beschäftigen, statt permanent Drücke und Temperaturen im Auge zu halten!

Probleme der ganz anderen und in höchstem Maße traurigen Art und Weise ereilten uns dann in der Klasse 12, wo wir mit dem schweren Unfall von unserem „Pudding" Christian Hünerasky eine ganz bittere Pille zu schlucken hatten. Nicht nur dass von dem eingesetzten Mercedes leider nur noch wenig zu gebrauchen ist, nein auch er kam bei dem Unfall zwar verhältnismäßig glimpflich davon, dennoch musste er zur Sicherheit ins Krankenhaus wo man jedoch Entwarnung geben konnte. Dennoch war ihm nicht nur der Schock, sondern auch die körperlichen Folgen am Wochenende deutlich anzusehen! Zum Unfall selbst möchten wir uns an dieser Stelle bewusst ausschweigen, da unsere Wahrnehmung deutlich von der Stellungnahme der Verantwortlichen abweicht... um es mal diplomatisch auszudrücken!

Doch gerade in dieser für uns schwierigen Situation zeigte sich erneut der Zusammenhalt und die teaminterne Solidarität. So dumm und platt der Spruch auch immer klingen mag, aber wer die Bilder oder Videos des Unfalls gesehen hat wird mir recht geben wenn man feststellen muss, dass die Gesundheit in solchen Situationen absolute Priorität hat, auch wenn in diesem Moment leider x Tausend Euro zerstört wurden, ist nichts aber auch gar nichts so wichtig wie die Gesundheit und das wohlergehen des Fahrers!

In diesem Sinne: Pudding, #comebackstronger unserer Unterstützung kannst du dir jederzeit sicher sein!

Aufgrund dieser Ereignisse ging die ambitionierte Fahrt von Nils Michel leider ein wenig unter, was die Leistung seiner beiden vierten Plätze jedoch keineswegs schmälern soll! Gerade wenn man die positive Entwicklung dieser Klasse ansieht, die am Samstag mit 15 (!!!) Startern proppevoll war, muss man hier sicherlich den Hut ziehen. Ein wenig schneller und mit sehr konstanten Zeiten schaffte es sein Bruder Torsten im Mitsubishi Evo den Berg hinauf und wurde jeweils mit dem zweiten Stockerl belohnt.

In der Klasse 14 konnte dann endlich - nach unzähligen fehlgeschlagenen Versuchen ein jahrzehntelanger Bann gebrochen werden: Mathias Mohr besiegte seinen Fluch und fuhr eine Zeit unter 1:10.xx! Herzlichen Glückwunsch hierzu, Haken dran und dick im Kalender markieren! Seine persönliche Bestzeit führte ihn direkt hinter Gesamtsieger Michael Preis auf P2 am Samstag und mit einer ergebnisorientierten und weniger risikobehafteten Fahrt am Sonntag auf den dritten Platz. Somit hat er sich in die perfekte Ausgangsposition im Hinblick auf die Meisterschaft gebracht! Ebenfalls sehr erfolgreich verlief das Wochenende für unsren Jüngling Marcel Daut, der am Samstag das Podest komplettierte und am Sonntag mit Platz 4 ebenfalls weitere wichtige Punkte sammeln konnte.

Nun stehen wir also schon wieder vor dem Saisonfinale und ich hoffe mich das nächste Mal bei euch mit zwei Deutschen Meistern im Gepäck melden zu dürfen! Bleibt uns bis dahin wohl gesonnen und schaut immer mal wieder rein, im Laufe der Woche kommen noch die Videos der einzelnen Fahrer!

 

 

And the winner is...

 

 

Tobias Küpper yeah

Nach seinem überraschenden Gesamtsieg vor zwei Wochen in Klotten konnte er sich mit einer kontrolliert schnellen Fahrt nunmehr zum zweiten Mal in Folge die Deutsche Amateur Bergmeisterschaft sichern!

Wir gratulieren ihm zu dieser tollen Saison, in welcher er sich kaum Fehler leistete und stets konstant gute Ergebnisse einfuhr. Herzlichen Glückwunsch, du hast dir den Titel wirklich mehr als verdient.

Nach dem Siegersekt kommen wir nun zur etwas nüchternen Berichterstattung!

Samstags fuhr sich der frische gebackene Meister bis auf den dritten Platz in seiner Klasse nach Vorne, womit er sich schon rechnerisch den Titel sicherte. Sonntags ließ er mit dem zweiten Platz noch ein weiteres Top Ergebnis in seine Jahressammlung mit einfließen und wird diese Saison wohl in sehr guter Erinnerung behalten. Weniger gut wird Holger Kaas das Finale zurückdenken, er kam gar nicht in Tritt und verlor bei seinem Start am Samstag auf seinen stark fahrenden Doppelstarter Günter Schütz ca. 2,5 Sekunden! Kopf hoch Buub, solche Tage gibts leider auch!

Bei den Zwo Litern fuhr Andi Colling an beiden Tagen problemlos ins Mittelfeld der stark besetzten Klasse und war mit sich und dem Auto abermals zufrieden. Hier wird der kommende Winter wohl auchgenutzt werden, um am BMW weitere Verbesserungen einzubringen um auch mal den Srung nach weiter vorne ins Klassement zu schaffen.

Springen wir in die Klasse 14, wo ich am Samstag als einziger Chaot an den Start ging, ehe der Herr Mohr dann sonntags noch einmal zum Abschluß ebenfalls ins Volant greifen konnte.

Ich reiste zwar noch mit theoretischen Titelchancen nach Bollenbach, doch waren diese eher rechnerischer Natur und so ging ich das Wochenende eigentlich relativ entspannt an, da ich mich bereits im Vorfeld mit dem 2. Platz in der Meisterschaft zufrieden gegeben habe. Ich denke mehr wäre bei der motorischen Überlegenheit der Konkurrenz auch zu viel des Guten, gerade in Bollenbach tut man sich aufgrund der vielen engen Kehren und langen Geraden a) im Fronttriebler und b) mit Minderleistung besonders schwer gegen die heckgetriebene Konkurrenz. Mit Heidis Zeiten war ich so weit auch ganz zufrieden, leider spiegelt sich das in der Ergebnisliste nicht allzu sehr wider. Doch Anhand meines Zeitenvergleichs quer über die Klassen hinweg war ich scheinbar recht flott unterwegs. Entsprechend entgegen kommt die Strecke dann natürlich Lotte und ihrem Treter, so fuhr Mathias mit einer starken Zeit von 0:53.73 auf den zweiten Platz, hinter Klassen- und Gesamtieger Michael Preis im übermächtigen BMW V8.

So viel zum Jahr 2016, indem wir Meisterschaftsteilnehmer aufgrund des extrem späten Saisonbeginns (zweites JUNI Wochenende) mitunter ganz schön auf Trapp gehalten wurden. Ich muss für mich auch feststellen dass ich jetzt erst einmal froh bin diese Saison nun hinter mich gebracht zu haben, denn durch die regelmäßigen Wochenendausflüge mit entsprechender Vor- und Nachbereitung bleibt zu Hause einiges auf der Strecke.

respektZum Abschluß möchte ich noch im Namen aller Teammitglieder den neuen... oder auch alten Meistern recht herzlich gratulieren!

Doch auch wer sich am Ende evtl. knapp geschlagen geben musste, dem sei gesagt dass es nur ein Hobby ist und so manche Verbissenheit sich eben nicht positiv auf die Zeiten auswirkt. WIR vertreten ja seit jeher die Philosophie dass es in erster Linie Spaß machen soll & wenn dann die Ergebnnisse stimmen und was bei rum kommt, so ist das natürlich umso schöner. Doch wenn man sich im Fahrerlager einmal umschaut, stellt man mit Schrecken fest wie "Pokalgeil" manche Piloten geworden sind und bei eigenem "schlechten" Abschneiden nicht einmal den Anstand besitzen an einer Siegerehrung teilzunehmen und rumbocken wie ein kleines Kind! Ein guter Gewinner sein das können viele, doch nur in der Niederlage zeigt sich dann der wahre Charakter und da hat so mancher doch noch Nachholbedarf.

 

Last but not least...

Danke, danke, danke!

Allen Sponsoren, Gönnern, Freunden & Unterstützern, die uns auch in diesem Jahr die Treue gehalten und die Daumen gedrückt haben. Doch auch TEAMINTERN ist es an der Zeit denen Danke zu sagen, die das ganze Jahr im Hintergrund stehen, ohne die jedoch kein Rad rund geht!

Denjenigen die dafür Sorge tragen, dass bspw. unsre Reifen geschält & im Notfall binnen Sekunden gewechselt werden, der Luftdruck zwischen den Läufen gecheckt wird, die Abende in der Garage mit uns verbringen, Seelentröster spielen und generell immer mit anpacken wenn es bei uns Fahrern irgendwo klemmt!

Doch auch ein Wort des Dankes soll an die Offiziellen gehen, die Zeitnehmer, Rennärzte, Streckenposten, technischen Abnehmer, veranstaltende Ortsclubs, usw.

 

Tata, das wars! Ich melde mich hier demnächst noch mit einem kleinen Saisonrückblick und dann natürlich auch noch mit den Anträgen welche wir in diesem Jahr bei der Sportfahrertagung in Suhl stellen werden. Bis dahin... will ich mal nix mehr von euch sehen, hören oder was auch immer Zunge raus


 

 

Weichenstellung

 

Bei einer Saison mit nur vier Doppelveranstaltungen, also maximal acht einzufahrenden Ergebnissen in Verbindung mit dem weiterhin bestehenden Wegfall des Streichers wird sogar bereits so ein Saisonauftakt gefühlt zum nervenaufreibenden Krimi. Ist die Strecke dann noch teilweise mit Pylonen gespickt und man hat jederzeit das Risiko sich eine 5 Sekundenstrafe einzuhandeln, dann wird die Sache erst richtig anspruchsvoll. So geschehen am vergangenen Wochenende, als wir mit sieben Startern beim Wildburgcup der MSF Tiefenbach unsere Saison einläuteten.Im Vorfeld wurde viel bzgl. des möglichen Streckenlayouts spekuliert als auch diskutiert und ich will nur kurz darauf eingehen indem ich sage: Die Bremsschikane hat ihren Soll erfüllt und die Anzahl der Ausrutscher scheint dem Veranstalter recht zu geben.

Rein ins Getümmel; wir beginnen wie gewohnt von klein nach groß! Soll heißen die ersten Worte gehören Helmut Salm, der nach mehrjähriger Pause nun wieder in der BM mit seinem Peugeot 106 Sport am Start ist. Leider hat sich die Auszeit nicht so wirklich gelohnt, denn die Gründe für seine automobile Zwangspause wurden scheinbar noch nicht ausfindig gemacht. Das ganze Wochenende gab es immer wieder Probleme alle 4 Zylinder am Leben zu halten, ehe der Motor dann wieder wie von Geisterhand normal lief. Dies war doppelt ärgerlich, da auch ich mit seinem Fahrzeug in der Klasse 10 aufgrund von eigenen Umbauverzögerungen an meiner Heidi an den Start gehen musste. In Zahlen: Samstag 5. Platz für Helmut mit extremen Zündaussetzern und Sonntag dann mit einem problemfreien Lauf aufs unterste Stockerl; Platz 3 und somit eine kleine Wiedergutmachung. Bei mir lief die Sache dann genau andersherum, so bekam ich am Samstag den waidwunden Löwen defekt- und fehlerfrei den Berg hinauf, womit dann ein für mich sehr zufriedenstellender 5. Platz heraussprang. Sonntags, nachdem wir am Vorabend noch eine Kleinigkeit geändert hatten, musste ich den Wagen dann leider mit technischem Defekt abstellen. Doch da ich eigentlich mit jeweils nur dem letzten Platz an beiden Tagen gerechnet habe (= 6 Punkte) und es zusammenfassend besser als erwartet lief, verließ ich Tiefenbach mit einem lachenden und einem weinenden Auge, immerhin standen nun 17,82 Punkte auf der Habenseite.

Weiter mit dem amtierenden Bergmeister Tobi Küpper, der natürlich ganz andere Zielsetzungen für dieses Wochenende hatte und sie zumindest auch am Sonntag vollends erfüllen konnte. Doch auch er hatte am sonst so perfekt arbeitenden Getriebe mit Problemen zu kämpfen, ab und an ließ sich die sechste Welle nicht einlegen. Der Fehler wurde mittlerweile in der heimischen Garage gefunden, eine Schraube hatte sich gelöst und behinderte das fehlerfreie einlegen der höchsten Fahrstufe. Am Samstag galt es jedoch auch erst noch ein wenig den Staub abzuklopfen, hier landete er ein wenig überraschend "nur" auf dem 3. Platz.

Diese Bronze Medaille sollte uns auch irgendwie das ganze Wochenende treu bleiben, denn auch in der Klasse 12, in der wir mit Christian Hünerasky und Nils Michel zwei weitere Eisen im Feuer hatten, gab es reichlich davon! Samstags konnte Corrado Treter Nils Michel das teaminterne Duell gewinnen und sich vor unserem Pudding behaupten. Sonntag gelang diesem der Ausgleich und er sicherte sich und seinem Mercedes diese Position. Nils kegelte in beiden Läufen und rutschte damit bis auf die sechste Position nach hinten.

Ein fast perfektes Wochenende legte hingegen Mathias Mohr und sein Minibusa auf den Asphalt, an beiden Tagen konnte er seine Klasse und somit auch die Gruppe gewinnen & nimmt somit volle Punkte mit zurück ins Saarland. Das angesprochene "fast" rührt lediglich daher, dass er an beiden Tagen in seinem jeweils schnellsten Lauf eine Pylone warf und er hauchdünn hinter dem Gesamtsieger Helmut Kahl die zweitschnellste Zeit des Tages in den Soonwald zauberte.

Last but not least krallte sich Marcel Daut trotz Vergaserproblemen an beiden Tagen... na, wer ahnt es bereits? - Richtig, den 3. Platz und hat somit ebenfalls einen absolut guten Start in die Meisterschaftssaison hingelegt. Somit kann man zusammenfassend sagen, dass es mit 3 Klassensiegen und mehreren dritten Plätzen ein erfolgreiches Wochenende für uns war. Zwar gibt es hier und da noch Grund zu hadern und manche Dinge hätten sicherlich auch einfacher oder glatter laufen können, doch wir haben alle Autos wieder unversehrt und heile auf den Trailern stehen und blicken nun bereits sehnsüchtig auf das nächste Rennen in Grenderich, welches dann leider erst am zweiten Augustwochenende stattfindet.

 

 

Chaosteam Gesamtsieg in Klotten!!!

 

 

14184550_1277995855568689_3128526213688327986_nNach einer urlaubsbedingten ungewohnt langen Schreibpause melde ich mich mit super Nachrichten wieder zurück im Redaktionsbüro!

Tobias Küpper hat am vergangenen Wochenende etwas Historisches geschafft und wir freuen uns alle so sehr für ihn! Daher beginnen wir den Bericht des zurückliegenden Rennens mit seinem grandiosen Ergebnis, welches für uns gleichzeitig den ersten Gesamtsieg bei einer NAVC Bergveranstaltung bedeutet. Nachdem er am Samstag sehr zu seiner eigenen Verärgerung mit Spritproblemen "nur" Zweiter seiner Klasse wurde, konnte er am Sonntag dann den ganz großen Coup landen...

respekt  TAGESSCHNELLSTER yeah

Ehrlicherweise muss man jedoch sagen, dass dieser Sieg wohl nur dem Wetter zu verdanken war, denn sowohl vor als auch nach der Klasse 10 gab es für die restlichen Teilnehmer keine ernsthafte Möglichkeit auf Slicks die Strecke zu befahren. Doch das soll seine Leistung in keinster Form mindern, denn auch so muss die Klasse ja erst einmal gewonnen werden!
Also Tobi, nochmal herzlichen Glückwunsch von unserer Seite, das haste dir wirklich verdient.

 

Glückselig springen wir eine Klasse höher, wo Andi Colling seinen BMW gewohnt sicher ins Mittelfeld der teilnehmerstärksten Klasse 11 dirigierte. Die Mehrleistung des neuen Motors machte sich auf der Powerstrecke in Klotten scheinbar stark bemerkbar, konnte er doch seine Laufzeit am Samstag im Vergleich zum Vorjahr um ca. zwei Sekunden steigern. Sonntags wurde auch er wie eingangs erwähnt "Opfer" des Regens.
In der Klasse 12 gab es dann das nächste Chaosteam Highlight, denn auch Thorsten Michel konnte am Sonntag im Seat Leon Supercopa die allradgetriebene Konkurrenz geradezu deklassieren, fuhr er doch mit ca. sieben Sekunden Vorsprung einen weiteren blitzsauberen Klassensieg für unser Chaosteam heraus. Am Vortag jedoch musste auch er zwei seiner Kontrahenten ziehen lassen, haderte er doch mit starken Bremsproblemen, welche erst kurzfristig am Sonntag vor dem Rennen mit dem Eintreffen neuer Bremsbeläge gelöst werden konnten. Auch ihm gratulieren wir zu diesem starken Auftritt Ahnungslos
In der nächst höheren Klasse 14 gab es für mich und Heidi an beiden Tagen jeweils Platz 2 zu verbuchen, einen über den ich mich tierisch freute und einen über den ich mich noch heute ärgere! Am Samstag konnte ich mein gestecktes Ziel endlich in den 1:11,xx Bereich zu fahren Gott sei dank erreichen und war somit vollends zufrieden. Leider konnte ich am Sonntag im Regen in keinster Form auch nur ansatzweise zufrieden sein, denn die Fahrt mit den uralt Regenreifen war schlichtweg der Horror. Ich fand zu keiner Zeit des Rennens Vertrauen in das mangelnde Gripniveau und fasste noch während der Fahrt den Entschluß im Winter für kommendes Jahr in neue Regenreifen zu investieren.
Mathias und seine Lotte konnten dem Regen erwartungsgemäß ebenfalls wenig bis gar nichts abgewinnen, dennoch "musste" er am Sonntag im Hinblick auf den Verbleib in der Meisterschaftswertung an den Start gehen und schaffte er es hierbei sogar aufs unterste Stockerl!
Am Samstag, bei trockenen Bedingungen experimentierte er mit der Reifenwahl, fand schließlich eine zufriedenstellende Lösung und konnte sich dadurch den vierten Platz erkämpfen.
So viel aus Klotten, nun heißt es ein Wochenende "Motorsport fasten", ehe wir uns alle zum großen Saisonfinale in Bollenbach wiedersehen. Dort stehen noch einige enge Entscheidungen an und in manchen Klassen könnte es zu einem Herzschlagfinale kommen. Natürlich soll auch der Jahresabschluß bei uns gebührend gefeiert werden, also kommt mit und genießt den letzen Auftritt der NAVC Bergfahrer im Jahr 2016!